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Lisa Fremdt – Wirtschaftsinformatik

Warum hast du dich für ein DHBW Studium bei Voith entschieden?

Bei der Wahl eines geeigneten Studienmodells war für mich insbesondere der Praxisbezug von Bedeutung. Mir ist wichtig, dass vermittelte theoretische Inhalte und deren praktische Anwendung gezielt in Verbindung stehen. Da ich mir die Aufgabenbereiche der Wirtschaftsinformatik in der Praxis vor Beginn meines Studiums nicht genau vorstellen konnte, war für mich die Wahl eines dualen Studiums die richtige Entscheidung, um währenddessen die Aufgabenbereiche im Arbeitsalltag kennenzulernen.

Voith als dualen Partner für mein Studium zu wählen hatte mehrere Gründe. Da auch mein Papa bei Voith beschäftigt ist, besteht ein familiärer Bezug zu dem Unternehmen, und ich konnte bereits zuvor nähere Einblicke gewinnen. Auch ist die Lage von Voith für mich sehr vorteilhaft, da ich in der näheren Umgebung von Heidenheim lebe und die geringe Entfernung zum Arbeitsort sehr praktisch ist. Hinzu kommt auch die gute Erreichbarkeit der DHBW, da sich diese ebenfalls in Heidenheim befindet. All diese Faktoren haben mich in der Wahl für Voith als meinen dualen Partner bestärkt.

Was findest du so faszinierend an deinem Studiengang?

Die Wirtschaftsinformatik vereint sowohl die BWL, als auch Informatik und Mathematik. Wäre mein Studiengang nur auf einen Bereich konzentriert, würde mir die Vertiefung der anderen Richtungen fehlen. Besonders faszinierend finde ich daher die Vielfältigkeit und Vereinbarkeit wirtschaftlicher und technischer Inhalte.

Was sollte man für dieses Studium mitbringen?

Vorkenntnisse in Richtung Informatik schaden bei dem Studiengang nicht, sind jedoch auch nicht zwingend erforderlich. Auch ich hatte vor Beginn des Studiums noch keinerlei Berührungspunkte mit Informatik, dies ist jedoch kein Problem, da man im Studium gut abgeholt wird und alle relevanten Inhalte aufgezeigt bekommt. Teilweise werden auch Grundlagen wiederholt, die viele bereits vom Abitur kennen. Grundsätzlich sollte aber natürlich Interesse an der Informatik und dem Programmieren bestehen. Auch gute Kenntnisse in Mathematik und Englisch sind definitiv hilfreich. Vor allem ab dem 3. Semester werden Vorlesungen auch teilweise auf Englisch durchgeführt.

Wie war dein Start als DH-Studentin bei Voith?

Besonders gut gefallen hat mir die Einführungswoche vor dem offiziellen Start meines Studiums. Während dieser Woche hatten wir die Möglichkeit, auch die anderen Studierenden studiengangsübergreifend kennenzulernen. Neben dem Kennenlernen meiner Mitkommilitonen, was mir vor allem den Start an der DHBW sehr erleichtert hat, waren auch verschiedene Aktivitäten wie beispielsweise eine Team-Stadtrally, eine Werksführung oder ein gemeinsames Mittagsessen Teil der Einführungswoche.

Auch der Start in meine erste Praxisphase war sehr gelungen. Ich wurde von meiner Abteilung herzlich aufgenommen und durfte spannende Aufgaben übernehmen. Da ich währenddessen viel mit den häufig genutzten Programmen/Systemen bei Voith gearbeitet habe, konnte ich hierbei nützliches Wissen für die nachfolgenden Praxisphasen erlangen und auch übergreifende Einblicke in die verschiedenen Divisionen gewinnen.

Wie ist dein Ausbildungsberuf strukturiert und was waren deine bisherigen Aufgaben?

Mein Studium gliedert sich in abwechselnde Theorie- und Praxisphasen. Zumeist findet der Wechsel nach drei Monaten statt, jedoch gibt es wie bei den meisten Studiengängen auch einmal eine Doppelphase, mit einem Wechsel nach sechs Monaten. Während des Studiums müssen zwei Projektarbeiten im Unternehmen verfasst werden und zum Ende dann die finale Bachelorarbeit. Im Tagesgeschäft habe ich diverse Auswertungsaufgaben bearbeitet und Analysen erstellt. Zudem habe ich bei der monatlichen Überwachung der Projektfortschritte der IT Business Partner von Voith Digital Ventures unterstützt.

Was war dein bisher schönster Ausbildungsmoment?

Bei Voith sind für mich insbesondere die Einführungswoche mit allen DHBW-Studierenden meines Jahrgangs sowie die Faschingsfeier für alle Dual Studierenden positiv in Erinnerung geblieben. Diese Veranstaltungen haben es ermöglicht, auch andere Studierende näher kennenzulernen, was sowohl im beruflichen als auch im Privaten zu neuen Kontakten und Freundschaften geführt hat.

Der Tag des offiziellen Studienstarts an der DHBW zählt definitiv auch zu meinen schönsten Ausbildungsmomenten. Meine Kommilitonen waren von Beginn an alle sehr offen und freundlich. Besonders toll fand ich, dass jeder bereits den anderen seine Hilfe bei Themen angeboten hatte, bei welchen bereits tieferes Wissen vorhanden war. Viele hatten, wie ich, zuvor noch keine Berührungspunkte mit der Informatik. Durch die gegenseitige Unterstützung hat sich aber jeder sofort im Kurs wohl gefühlt.

Was möchtest du zukünftigen Studierenden noch mit auf den Weg geben?

Mein Tipp an zukünftige Studierende: Tauscht euch mit anderen Studierenden aus und sucht den Kontakt zu diesen. Durch den Austausch mit anderen kann man viele hilfreiche Informationen erlangen. Auch im Hinblick auf das Verfassen der wissenschaftlichen Arbeiten für die Hochschule können sich hierdurch hilfreiche Tipps ergeben. Generell sollten viele Kontakte geknüpft und viele Fragen gestellt werden.

An die Mädels die sich für Wirtschaftsinformatik interessieren, sich aber unsicher sind, ob sie sich für den Studiengang bewerben sollen: Traut euch! Der Beruf Wirtschaftsinformatiker:in ist kein reiner Männerberuf, auch Frauen sind absolut dafür geeignet!