Florian Deufel – Informatik

Warum hast du dich für ein DHBW Studium bei Voith entschieden?

Ich habe bereits eine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker abgeschlossen und den Praxisbezug wollte ich auch auf meinem weiteren Bildungsweg nicht missen. Ein duales Studium war da genau das Richtige für mich. Durch die örtliche Nähe zur Hochschule in Heidenheim kann ich mein erlerntes Wissen gleich in die Praxis umsetzen. Die Arbeit in einem globalen Technologieunternehmen bietet mir zudem viele Möglichkeiten für die Zukunft.

Was findest du so faszinierend an deinem Studiengang?

Mir gefällt, dass man über den Tellerrand der Informationstechnik blickt und beispielsweise auch in Physik- oder Elektronik-Themen gefördert wird. So werden für uns die optimalen Voraussetzungen geschaffen, um an der digitalen Zukunft teilzunehmen.

Was sollte man für dieses Studium mitbringen?

Natürlich sollte man eine gesunde Neugier im Bereich der Informationstechnik mitbringen und Interesse an technischen Zusammenhängen haben. Gute Vorkenntnisse in Mathematik und Physik werden zudem vorausgesetzt. Zum Aufbau oder der Auffrischung dieser Kenntnisse bietet die DHBW Heidenheim auch Vorkurse vor dem Studienstart an, welche von Voith begünstigt werden. Aus meiner Sicht ist Wissen zum Thema Elektrotechnik auch sehr hilfreich, jedoch nicht zwingend notwendig.

Wie war dein Start als DH-Student*in bei Voith?

Ich bin im September 2019 mit einem Welcome Event und einer Einführungswoche, in der ich meine Mitstudierenden kennenlernen und erste Kontakte knüpfen konnte, gestartet. Dort hatten wir auch die Möglichkeit, Studierende aus höheren Semestern Fragen zu stellen, was sehr hilfreich für uns war. Nach der Einführungswoche hat mein Studium mit dem ersten Theoriesemester an der DHBW begonnen. Als wir dann Anfang 2020 das erste Mal im Unternehmen eingesetzt waren, haben wir gemeinsam einen Excel Kurs gemacht und anschließend einen mehrwöchigen Elektroniklehrgang im Training Center belegt, wo wir erste Kenntnisse erlangen konnten.

Wie ist dein Ausbildungsberuf strukturiert und was waren deine bisherigen Aufgaben?

Das Studium gliedert sich in Theorie- und Praxisphasen, welche sich im Drei-Monats-Zyklus abwechseln. Diese Abfolge ist von der DHBW vorgegeben und erfordert zudem, dass wir insgesamt drei Projektberichte im Verlauf unseres Studiums verfassen. Wie bereits erwähnt habe ich mich bislang hauptsächlich mit der Untersuchung von Wireless Komponenten beschäftigt und war daher mehr in Projekte eingebunden als in das Tagesgeschäft.

Was war dein bisher schönster Ausbildungsmoment?

Vor der Corona-Pandemie im Januar 2020 wurden alle Studierenden zu einer gemeinsamen Faschingsparty eingeladen. Der Abend verlief total lustig mit entspannter Atmosphäre und ich hatte die Möglichkeit, viele neue Kontakte aus anderen Studiengängen und Semestern zu knüpfen. Besonders aufgrund der aktuellen Situation ist es umso schöner für mich, jetzt auf solche Momente zurückzublicken.

Was möchtest du zukünftigen Studierenden noch mit auf den Weg geben?

Solltet ihr euch für Informatik interessieren, dann bewerbt euch auf jeden Fall! Das Fachgebiet ist gefragter denn je und zukunftsträchtig ist es auf alle Fälle. Vor Beginn des Studiums kann ich euch den Mathe-Vorkurs der DHBW empfehlen. So konnte ich mein Wissen nochmal auffrischen und das ein oder andere noch für das Studium mitnehmen (es gibt auch einen Physik-Vorkurs).