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Zwischen Hightech und Handarbeit

Als führendes Technologieunternehmen ist ZEISS weltweit bekannt – und tief verwurzelt auf der Ostalb. Auszubildende wie Dominik lernen hier die große Bandbreite der Optik kennen. Von Nanometern bis zur Hightech-Maschine.   

Die Genauigkeit eines EUV-Spiegels von ZEISS, der für die Belichtung von Computerchips eingesetzt wird, bewegt sich im Sub-Nanometerbereich. Wäre der Spiegel so groß wie Deutschland, dann wäre die größte Unebenheit kleiner als 0,1 Millimeter. Es braucht außergewöhnliche Technologien, um einen solchen Spiegel herzustellen – vor allem aber außergewöhnliche Menschen. Zum Beispiel Dominik. Nach dem Abi wie alle anderen vom Klassenzimmer direkt in den Hörsaal – das war nicht sein Ding. „Nach der Schule wollte ich was bewegen“, sagt er. Zum Beispiel ein paar Atome auf der Oberfläche einer Glaslinse. „Präzisionsarbeit hat mich schon immer fasziniert. Ich selbst habe eine sehr ruhige Hand. Dieses Talent kann ich bei ZEISS perfekt einsetzen.“

Das handwerkliche Können gepaart mit der richtigen Theorie ist bei der Ausbildung zum Feinoptiker der Schlüssel zum Erfolg, wie Sandra Lang, Ausbilderin Feinoptik bei ZEISS, weiß. „Jugendliche, die sich für den Beruf des Feinoptikers interessieren, sollten schon ein Interesse und Verständnis für Technik mitbringen“, sagt sie. „Daher sollten die Schulfächer Mathematik und Physik kein Kopfzerbrechen bereiten, denn in der Optik muss man einiges berechnen können.“

Für seine Auszubildenden geht ZEISS weit über die vorgeschriebenen Standards in der Berufsausbildung hinaus. Die Zusammenarbeit in Projekten wird intensiv gefördert, digitale Lernkonzepte über alle Ausbildungsberufe hinweg implementiert. Das ermöglicht den Ausbildern, Lernprozessbegleiter zu werden, die stark auf die individuellen Bedürfnisse der Azubis eingehen. Und die können dann mit ihren eigenen Tablets die Inhalte in ihrem eigenen Tempo erlernen. So werden die Auszubildenden zu wertvollen Mitarbeitern für ZEISS, was sich in der attraktiven Vergütung bereits während der Ausbildung und einer Übernahmegarantie nach den erfolgreichen drei Ausbildungsjahren widerspiegelt.

Für Dominik selbst stimmte das Gesamtpaket – inklusive Zukunftsaussichten. „Ich bin jetzt fast fertig mit meiner Ausbildung und habe schon meine nächsten Herausforderungen bei ZEISS im Blick.“ Irgendwo zwischen Nanometern und Hightech-Maschinen.