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Job mit Biss und Potential

Hast Du Biss? Und bohrst Du zudem manchmal nach? Gefällt Dir ein schönes Lächeln und willst Du es gerne auch anderen schenken? Bist Du Teamplayer, erklärst gerne anderen die Welt – oder zumindest ein Laborergebnis –  und wünschst Dir zudem einen Job mit Potential und Aufstiegsmöglichkeit? Dann bist Du angekommen: Als Zahmedizinische*r Fachangestelle*r, kurz ZFA.

Aldar ist 19 Jahre alt und befindet sich in seinem zweiten Ausbildungsjahr zum ZFA. Damit zählt er zu einer Minderheit, denn noch immer lassen sich vor allem Mädchen in diesem Beruf ausbilden. Wir haben uns mit dem gebürtigen Syrer über seine Beweggründe und seinen Arbeitsalltag unterhalten.

Du machst aktuell eine Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten. Wolltest du schon immer in diesem Beruf arbeiten?
Nein, ursprünglich wollte ich Zahnmedizin studieren. Diesen Wunsch möchte ich auch noch nicht aufgeben, aber zunächst schließe ich meine Ausbildung ab, erlerne die Grundlagen des Berufs und der deutschen Sprache und genieße die Vielfalt, die mir der Beruf der ZFA bringt.

Kannst Du uns erklären, wie diese Vielfalt aussieht?
Die Ausbildung dauert drei Jahre, findet sowohl in der Praxis, als auch in der Berufsschule statt und während dieser Jahre hast Du nahezu jeden Tag die Möglichkeit, High Tech mit menschlichen Qualitäten, Handwerk mit Kommunikation zu verbinden. Welcher Beruf bietet das schon?

Welche unterschiedlichen Bereiche lernst Du während deiner Ausbildung kennen?
Ich bin in einer Zahnarztpraxis tätig, aber natürlich hat man auch die Wahl in der Kieferorthopädie oder in einer chirurgischen Praxis zu arbeiten. Ich erhalte dabei Einblicke in zahnmedizinische Behandlungsabläufe, Röntgentechnik und deren Dokumentation. Darüber hinaus erlerne ich aber auch verwaltungstechnische Aufgaben, indem ich Abrechnungen abwickle, Termine verwalte und die zahnärztliche Software nutze. Ich werden zudem für Hygiene sensibilisiert, was heutzutage sehr wichtig ist und auch im Umgang mit Menschen, denn immer wieder kommen Kinder, die ihren ersten Zahnarztbesuch vor sich haben oder aber Angstpatienten.

Kannst Du uns einen typischen Arbeitstag schildern?
Eigentlich nicht, denn jeder Arbeitstag ist anders, denn die Menschen, die zu uns kommen, sind genauso unterschiedlich, wie die Gründe, weshalb sie zu uns kommen. Somit habe ich jeden Tag einen anderen Ablauf. Diesen erhalte ich zwar am Abend zuvor, kommt aber ein*e ungeplante*r Schmerzpatient*in dazwischen, ist der Tagesablauf schon wieder anders als ursprünglich geplant.

Bedeutet einmal ZFA immer ZFA?
Nach der Grundausbildung hat man verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten und zudem noch eine Wahl zwischen der Weiterbildung im Bereich der Behandlung oder der Verwaltung. Außerdem ist der Job krisensicher, denn so lange es Zähne auf der Welt gibt, braucht es Zahnarztpraxen.

Was fasziniert Dich an Deinem Beruf besonders?
Dass ich dazu beitragen kann, dass meine Mitmenschen wieder lächeln und das in der Regel auch noch schmerzfrei.